Fakten

Fälle und Tatverdächtige

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Im Jahr 2016 nahmen die registrierten Fälle der Rauschgiftkriminalität im Bundesgebiet um 7,0 Prozent auf 304.428 Fälle zu. Darin enthalten sind 1.834 Fälle der direkten Beschaffungskriminalität, die im Vergleich zum Vorjahr (2015:1.868 Fälle) um 1,8 Prozent sanken.

Die Anzahl der ermittelten Tatverdächtigen bei der Rauschgiftkriminalität betrug 246.346 Personen. 30,6 Prozent der ermittelten Tatverdächtigen waren jünger als 21 Jahre (2015: 30,0 Prozent, 2014: 30,0 Prozent, 2013: 28,7 Prozent). Jugendliche und Heranwachsende werden eher in Zusammenhang mit Cannabis und Amphetaminderivaten (einschließlich Ecstasy) auffällig, deutlich weniger hingegen bei Heroin und Kokain.

Bei den Tatverdächtigen dominiert eindeutig das männliche Geschlecht mit 215.588 Tatverdächtigen gegenüber dem weiblichen mit 30.758 Tatverdächtigen. Der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen an der Rauschgiftkriminalität lag im Jahr 2016 bei 24,6 Prozent.

Die Aufklärungsquote betrug 93,5 Prozent.

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Sehn-Sucht
Broschüre, 48 Seiten, A5

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