Polizeiliche Kriminalprävention - So schützen Sie sich vor Kriminalität. Ihre Polizei.

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Autodiebstahl oder Fahrzeugaufbruch sind kein Schicksal – auch ohne hohen finanziellen Aufwand lässt sich ein effektiver Schutz erzielen.

(BILD) Autodiebstahl oder Fahrzeugaufbruch sind kein Schicksal – auch ohne hohen finanziellen Aufwand lässt sich ein effektiver Schutz erzielen.

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Pressemitteilung01.09.2010

Bremsen Sie Autodiebe rechtzeitig aus

- Polizei gibt Tipps zum Schutz rund ums Kfz -

Stuttgart – Autos sind ein heiß begehrtes Diebesgut: Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Kfz-Diebstähle bundesweit um rund neun Prozent von 37.184 auf 40.375 Fälle, so die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS). Besonders betroffen sind die Grenzregionen zu Osteuropa. Doch nicht nur das Auto selbst, auch Navigationsgeräte, Handys, Wertsachen und Co., die im Wagen liegen gelassen werden, geraten ins Visier der Kriminellen. Die Polizei gibt deshalb Tipps, wie Sie Ihr Fahrzeug wirksam vor Langfingern sichern können.

Autodiebstahl oder Fahrzeugaufbruch sind kein Schicksal – auch ohne hohen finanziellen Aufwand lässt sich ein effektiver Schutz erzielen. Sicherheitsbewusstes Verhalten und die Aktivierung von technischen Mechanismen zum Diebstahlsschutz, wie zum Beispiel Alarmanlagen, können Schaden und Ärger verhindern.


Deshalb rät die Polizei:

  • Ziehen Sie immer den Zündschlüssel ab, auch wenn Sie nur kurz weg sind - zum Beispiel zum Tanken. Nur so ist in der Regel auch die Wegfahrsperre aktiviert.
  • Lassen Sie das Lenkradschloss immer einrasten.
  • Fenster, Türen, Kofferraum, Schiebedach und Tankdeckel immer (ver)schließen – auch wenn Sie sich nur kurz vom Fahrzeug entfernen. Ein abgeschlossener Tankdeckel erschwert einem Dieb das Tanken zum „Nulltarif“.
  • Lassen Sie weder Wertsachen noch Bargeld im Auto liegen. Dabei gilt: Auch Verstecken ist sinnlos. Denn erfahrende Diebe kennen jedes Versteck.
  • Lassen Sie Ihr mobiles Navigationsgerät nicht im Fahrzeug zurück. Entfernen Sie auch die Halterung des Geräts.
  • Schalten Sie beim Verlassen des Fahrzeugs stets die Alarmanlage ein. Normalerweise wird die Alarmanlage beim Verschließen des Fahrzeuges aktiviert.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrzeug tatsächlich durch die Funkfernbedienung abgeschlossen wird - beispielsweise indem Sie sich vergewissern, dass sich die Schließknöpfe nach unten bewegt haben, oder indem Sie den Türgriff betätigen.
  • Nehmen Sie Ausweise, Fahrzeugpapiere, Schriftstücke mit der Wohnungsanschrift und besonders Hausschlüssel immer mit aus dem Fahrzeug.
  • Bewahren Sie keine Wertsachen im Kofferraum auf.
  • Suchen Sie zum Abstellen Ihres Fahrzeugs belebte und gut beleuchtete Parkplätze auf.

Dass die technischen Maßnahmen, beispielweise elektronische Wegfahrsperren oder Alarmanlagen, und sicherheitsbewusstes Verhalten wirken, untermauert die Entwicklung des Autodiebstahls seit dem Jahr 1993: Verzeichnete die PKS damals noch 214.836 Kfz-Diebstähle, so ging die Zahl 2009 auf 40.375 Fälle zurück.

Kontakt und Informationen:

Programm Polizeiliche Kriminalprävention
der Länder und des Bundes (ProPK)

Zentrale Geschäftsstelle
Taubenheimstraße 85
70372 Stuttgart
Telefon (07 11) 54 01-20 62
Telefax (07 11) 2 26 80 00
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Über das Programm Polizeiliche Kriminalprävention:

Das Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) verfolgt das Ziel, die Bevölkerung, Multiplikatoren, Medien und andere Präventionsträger über Erscheinungsformen der Kriminalität und Möglichkeiten zu deren Verhinderung aufzuklären. Dies geschieht unter anderem durch kriminalpräventive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und durch die Entwicklung und Herausgabe von Medien, Maßnahmen und Konzepten, welche die örtlichen Polizeidienststellen in ihrer Präventionsarbeit unterstützen.