Hilfe und Unterstützung

Was tun, wenn nicht nur am Körper Kratzer sind?

Erfahren Sie hier, welche Angebote und Ansprechpartner Ihnen nach einer Körperverletzung zur Verfügung stehen.

  • Eine Körperverletzung hinterlässt nicht nur sichtbare Spuren. Menschen, die Opfer einer Körperverletzung wurden, können auch unter psychischen Folgen der Tat leiden.
  • Holen Sie sich professionelle Hilfe! Sie können vielfältige Unterstützung und Hilfe durch Opferhilfeeinrichtungen erhalten. Ein erster Schritt kann ein Anruf bei einer Hilfsorganisation, z. B. beim „Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen“ unter der Nummer 08000 116 016, einem gemeinnützigen Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern oder einer anderen Hilfeeinrichtung in Ihrer Stadt sein. Die Polizei als auch das „Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen“ können Ihnen Hilfeeinrichtungen und Beratungsstellen in der Nähe Ihres Wohnortes nennen. Dazu gehören:
    • Notrufeinrichtungen, z. B. Frauennotruf, Frauenberatungsstellen
    • Frauenhäuser
    • Gleichstellungsstellen bei den Landratsämtern und Stadtverwaltungen
    • Opferhilfeorganisationen, z. B. WEISSER RING
  • Eine zeitnahe therapeutische Behandlung eines Traumas kann dauerhafte Folgeschäden in den meisten Fällen abwenden. Dazu sind in der Bundesländern Traumanetzwerke oder Traumaambulanzen eingerichtet. Ansprechpartner erhalten Sie über die zuständigen Ämter für Versorgung und Soziales.
  • Kommt es zu einer Gerichtsverhandlung, sind Sie verpflichtet dort zu erscheinen und eine Aussage zu machen. Sollte das für Sie mit Unsicherheit oder Belastung verbunden sein, können Sie sich an eine Opferhilfeeinrichtung oder die Zeugenberatung/Zeugenbetreuung bei Ihrem Gericht wenden. Dort bekommen Sie alle notwendigen Informationen rund um die Hauptverhandlung und wenn Sie es wünschen werden Sie zur Gerichtsverhandlung begleitet. Ansprechpartner nennt Ihnen auch die Polizei.