Sicherheit auf einen Klick. Der Newsletter der Polizei zu Ihrem Schutz vor Kriminalität.
Ausgabe:
03/2009
Inhalte:
- Stay Gold: Vedad Ibisevic unterstützt Kampagne der Polizei.
- Falschgeld: Mit Blüten-Trainer gegen gefälschte Banknoten.
- Keine Chance für Bullies: Gewalt darf nicht Schule machen!
- Manipulationen am Geldautomaten: So können Sie sich schützen.
Sehr geehrte Damen und Herren,
nachfolgend der Newsletter für den Monat 03/2009.
STAY GOLD: Vedad Ibisevic unterstützt Kampagne der Polizei

"Don't drink too much - Stay Gold", die Kampagne der Polizei gegen übermäßigen Alkoholkonsum unter Jugendlichen lässt niemanden kalt. Drastische Bildmotive - betrunkene, orientierungslose, verletzte Jugendliche - vermitteln eine unmissverständliche Botschaft: Komasaufen und Gewalt zerstören! Für diese Botschaft macht sich jetzt auch Vedad Ibisevic stark: Nach Olympiasiegerin Lena Schöneborn und Fußballnationalspieler Per Mertesacker konnte der Hoffenheimer Bundesligaspieler Ibisevic als Testimonial gewonnen werden.
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FALSCHGELD: Mit Blüten-Trainer gegen gefälschte Banknoten

Sonderschichten in der Fälscher-Werkstatt: 2008 kamen wieder mehr falsche Banknoten in Umlauf. Auch wenn sich der Schaden aufgrund der weniger hohen Stückelungen noch in Grenzen hielt: Blüten können Betroffene richtig teuer zu stehen kommen. Wer Falschgeld entgegennimmt und dies zu spät bemerkt, hat gleich doppelten Schaden. Zum einen gibt es keine Entschädigung, zum anderen macht man sich bei Weitergabe sogar strafbar. Gut, dass sich mit dem Euro-Blüten-Trainer der Polizei der Blick für Falschgeld gezielt schärfen lässt!
Zum Blüten-Trainer der Polizei...
KEINE CHANCE FÜR "BULLIES": Gewalt darf nicht Schule machen!

Körperlich oder psychisch stärkere Schüler, die sich gezielt schwächere Mitschüler aussuchen, um sie systematisch zu schikanieren - dieses Phänomen, auch "Bullying" genannt, ist für die Opfer besonders schlimm. Denn das Arsenal der Quälereien ist vielfältig: Es reicht von Beleidigungen, Demütigungen und Hänseleien bis zu immer wiederkehrenden körperlichen Angriffen. Dem täglichen Schulterror wirkt die Polizei mit dem "Anti-Bullying-Programm" entgegen. An einigen Schulen kam es bereits erfolgreich zum Einsatz.
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MANIPULATIONEN AM GELDAUTOMATEN: So können Sie sich schützen
Schnell, einfach und bequem: Geldautomaten sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Leider macht der tägliche Umgang mit der ec-Karte aber auch arglos - ein Risiko, das Kriminelle zunehmend für raffinierte Manipulationen nutzen. Wie aber kann der Bürger sich schützen?
Zum sicheren Verhalten am Geldautomaten und zum sicheren Umgang mit der PIN gibt die Polizei folgende Tipps:
- Verdecken Sie die Eingabe der PIN/Geheimzahl, indem Sie die Hand oder Geldbörse als Sichtschutz dicht über die Tastatur halten. Dies erschwert ein Ausspähen der Geheimzahl erheblich.
- Geben Sie niemals an einem Geldautomaten mehrfach die PIN/Geheimzahl ein, wenn Sie von einer Ihnen unbekannten Person dazu aufgefordert werden.
- Notieren Sie niemals die PIN/Geheimzahl - vor allem nicht auf der Zahlungskarte.
- Geben Sie die Zahlungskarte nicht aus der Hand und überlassen Sie diese keinem Dritten.
- Geben Sie Ihre PIN nie an Dritte weiter, nicht einmal Geldinstitute oder Kreditkartenunternehmen kennen die PIN; weder Amtspersonen (z. B. Polizeibeamte) noch Mitarbeiter von Geldinstituten werden Sie nach Ihrer PIN fragen.
- Sofern Sie im Besitz von mehreren Zahlungskarten sind, sollten Sie den Türöffner eines Kreditinstituts nicht mit der Karte betätigen, mit der Sie anschließend die Transaktion am Geldautomaten durchführen möchten.
- Beobachten Sie bereits vor dem Geldabheben am Geldautomaten Ihr Umfeld genau. Achten Sie auf die äußere Beschaffenheit des Geldautomaten, melden Sie auffällige Veränderungen sofort der Polizei!
- Lassen Sie im Zweifelsfall bereits frühzeitig die Zahlungskarte unter dem Sperr-Notruf 116 116 sperren.
- Bewahren Sie die Belege auf. Dies erleichtert im Schadensfall die Arbeit der Polizei.
Weitere Tipps finden Sie hier...